Juleica-Ausbildung
29.5.2006 bis 2.6.2006 @ Magdeburg (os) Viele Jugendliche und junge Erwachsene wollen Kinder im Ferienlager betreuen oder bei Seminaren und Großveranstaltungen wie dem Jugendmedientreffen als Teamer agieren. Für Anbieter von Jugendfreizeiten und Bildungsangeboten stellt die Jugendleiterkarte (kurz: Juleica) ein Qualitätskriterium dar. Daher ist die Nachfrage nach einer Juleica Ausbildung besonders hoch.
Zur Aufwärmung und zum Kennen lernen haben wir zu erst „Aufstellen" nach Alter etc. mit den Teilnehmern gespielt und sie dann Eigenschaften nennen. Die Erwartungen der Teilnehmer fragten wir durch Karten ab. Da diese Kennenlernspieler und Energizer eine Grundmethodik für die Arbeit mit Gruppen sind, machte jeden Morgen und Mittag ein Team einen Energizer mit der ganzen Gruppe.
Der rechtliche Schwerpunkt lag in der Woche auf den Themen:
SGB VIII, Vereins- und Veranstaltungsrecht, sowie dem Jugendschutzrecht. Letzteres wurde durch ein (vom Referenten so genanntes) Telefonspiel mit Frage- und Antwortkarten vermittelt, die ersten beiden Themen erfolgten in Form eines Vortrages.
Das Thema Konzepte in der Jugendarbeit wurde an den Konzepten der zone! und von fjp>media behandelt. Die Teilnehmer konnten vorher in Gruppen erarbeiten, was ihrer Meinung nach, zu einem Konzept gehört.
An Hand einer Powerpoint Präsentation wurden die Finanzierungsmöglichkeiten von Jugendprojekten aufgezeigt. Dies wurde am Donnerstag unter dem Thema „Planung einer Veranstaltung" noch einmal aufgegriffen, wobei die Teilnehmer selbst kreativ am Beispiel Jugendmedientreffen werden konnten.
Der Vortrag über die Gefährdung junger Menschen durch Stoffe, Handlungen und Organisationen war sehr aufschlussreich, da der Referent (ein Polizist), Drogen zeigte und viel aus dem Berufsleben erzählte.
Die Gruppenpädagogik wurde besprochen und die Teilnehmer setzten sich in Gruppen mit den unterschiedlichen Charakteren einer Gruppe auseinander. Es wurden den Teilnehmern auch Konfliktlösungsstrategien vorgestellt. Aufgrund des Feedbacks am Mittwoch wurden am Freitag noch Themen wie: Personenwahrnehmung, Kommunikation, Eisbergmodell, operantes Konditionieren, Modelllernen und Führungsstile angerissen.
Im Komplex der Öffentlichkeitsarbeit wurden die unterschiedlichen Zweige der PR erklärt, die Teilnehmer schrieben selbst Pressemitteilungen und diskutierten über das Layout verschiedener Plakate. |